Hat die jesidische Glaubensgemeinschaft noch eine Zukunft?

Die Jesiden oder Eziden sind eine zumeist Kurmandschi sprechende ethnisch-religiöse Minderheit mit mehreren hunderttausend Angehörigen, deren ursprüngliche Hauptsiedlungsgebiete im nördlichen Irak, in Nordsyrien und in der südöstlichen Türkei liegen. Die Jesiden betrachten sich teilweise als ethnische Kurden, teilweise als eigenständige ethno-religiöse Gruppe. 

Dr. Sefik Tagay gibt einen Einblick in Glaube, Kultur und Gesellschaft der jesidischen Gemeinschaft. Dr. Sefik Tagay (*1972) ist Forschungsleiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Duisburg-Essen. Er forscht seit vielen Jahren über die Jesiden. 

Do, 24.10., 20 Uhr, Gemeindehaus Sandheide, Hans-Sachs-Weg 1, Hochdahl