Vorstellung der Sozialraumanalyse

Vorstellung der Sozialraumanalyse

Vorstellung der Sozialraumanalyse

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Vorstellung der Sozialraumanalyse

Stellungnahme der Kirchengemeinde zu den Reaktionen auf die Ergebnisse

Die Evangelische Kirchengemeinde Haan nimmt die öffentliche Diskussion zur Sozialraumanalyse ernst und begrüßt eine sachliche Einordnung. Die Analyse ist keine Kriminalitäts- oder Sicherheitsstatistik, sondern ein Instrument, das Wahrnehmungen, Erfahrungen und Diskurse aus unterschiedlichen Beteiligungsformaten bündelt, um daraus Hypothesen für ein Engagement im Sozialraum abzuleiten.

Die genannten Beobachtungen spiegeln subjektive Eindrücke von Beteiligten wider, sind als solche gekennzeichnet und erheben ausdrücklich keinen Anspruch auf amtliche Bewertung oder fachliche Einordnung von Kriminalität. Für die Einschätzung der Sicherheitslage und für ordnungspolitische Maßnahmen sind die zuständigen Behörden verantwortlich. Unser Anliegen ist es, sichtbar zu machen, wo Menschen Unsicherheiten oder Gesprächsbedarf wahrnehmen, nicht, diese zu bewerten oder zu verfestigen.

Gerade deshalb verstehen wir die Analyse als Anstoß für Dialog und Zusammenarbeit der Kirche in der Stadtgesellschaft. Wir sind dankbar für Hinweise, die helfen, Inhalte präziser zu fassen und Missverständnisse zu vermeiden.

Zentrale Themen: Begegnungsorte, Räume für junge Menschen, Mobilität eine attraktive Innenstadt

Zugleich ist es uns wichtig, den Blick auf die zentralen Ergebnisse der Sozialraumanalyse zu richten, die von vielen Menschen in Haan geteilt wurden. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach guten Lebensbedingungen im Alltag: nach lebendigen Orten der Begegnung, nach Perspektiven und Räumen für junge Menschen, nach Mobilität und Verkehrssicherheit sowie nach einer attraktiven und lebenswerten Innenstadt.

Das sind die wesentlichen Themen der Analyse, sie betreffen breite Teile der Stadtgesellschaft und bilden den Kern der weiteren Arbeit im Prozess „UNBOXING HAAN“. Die Sozialraumanalyse soll dazu beitragen, diese Herausforderungen gemeinsam mit Akteur:innen aus Stadt, Zivilgesellschaft und Kirche aufzugreifen und in konkrete, tragfähige Schritte zu übersetzen.


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